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Runder Tisch Mädchenarbeit

Zum Thema „Umgang mit traumatisierten Mädchen“ traf sich am 16.03. der „Runde Tisch Mädchenarbeit“ in Haus Villigst. Alle zehn Teilnehmerinnen, die sowohl ehren-, als auch hauptamtlich mit Mädchen arbeiten, konnten aus ihrer Praxis von Verhaltensauffälligkeiten bei Mädchen berichten. „Das bringt mich echt an meine Grenzen“, erklärte eine erfahrene Kollegin zu solchen Situationen. Sabine Haupt-Scherer, Referentin im Amt für Jugendarbeit der EKvW (AfJ der EKvW) für den Bereich Traumapädagogik, führte die Teilnehmerinnen sehr lebendig und mit vielen Beispielen in das Grundwissen über die Entstehung von Trauma ein.

Grafik: Antje Solenski

Die neurologischen Vorgänge im Gehirn wurden dabei ebenso erläutert, wie auch die Verhaltensweisen, wenn ein Trauma bestehen bleibt. Gemeinsam wurden pädagogische Handlungsmöglichkeiten besprochen, denn nicht jedes Trauma braucht eine Therapie.

Zum nächsten Runden Tisch Mädchenarbeit lädt Meike Zeipelt, Referentin für Mädchenpolitik im AfJ der EKvW, zum 10.11.16 nach Haus Villigst ein. Dabei wird es um Mädchen und Medien gehen, die Auswirkungen von Medien und das Verhalten von Mädchen im Social Web.