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Bei euch funkt’s noch? - ab 2017 anstehenden Änderungen in den Frequenzen bei Funkmikrofonen

Informationen zu den ab 2017 anstehenden Änderungen in den Frequenzen bei Funkmikrofonen - zusammengestellt von Nils Kruse vom Amt für Jugendarbeit der EKiR: Bei euch funkt es noch? Dies könnte sich ab 2017 ändern und eure Worte und künstlerischen Vorträge werden dann möglicherweise nicht mehr an die nötigen Verstärker und Boxen übertragen, um verständlich zu den Ohren eurer Zuhörer zu gelangen. Der Bund hat nämlich an Mobilfunkbetreiber Funkfrequenzen verkauft, die für den Betrieb vieler Mikrofonsender und Empfänger nötig sind....

Liturgen, Redner und Musiker -

Weiterlesen, wenn ihr bei euren Veranstaltungen und Gottesdiensten Funkmikrofone einsetzt.

Bei euch funkt es noch?

Dies könnte sich ab 2017 ändern und eure Worte und künstlerischen Vorträge werden dann möglicherweise

nicht mehr an die nötigen Verstärker und Boxen übertragen, um verständlich zu den Ohren

eurer Zuhörer zu gelangen. Der Bund hat nämlich an Mobilfunkbetreiber Funkfrequenzen verkauft,

die für den Betrieb vieler Mikrofonsender und Empfänger nötig sind.

Was ist zu tun?

Schaut nach, welches Frequenzspektrum eure Drahtlos-Funkanlage(n) benutzen – dies ist meist an

der Geräterückseite der Empfangseinheiten oder innerhalb des Batteriefachs der Mikrofone vermerkt.

Arbeiten eure Anlagen innerhalb von 470 MHz bis 694 MHz und/oder 694 MHz bis 790 MHz, besteht Handlungsbedarf. Wenn nicht, habt ihr Glück gehabt.

Die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen gibt nun Nutzern drahtloser Produktionsmittel

die Möglichkeit in andere zugelassene Frequenzbereiche zu wechseln. Die hierdurch verursachten

Umstellungskosten sollen in Form von Ausgleichszahlungen kompensiert werden.

Es gilt: Wer früh unterwegs ist, hat Chancen auf solche Ausgleichszahlungen. Wer hingegen nichts

unternimmt, kann sich über die vollständige Finanzierung einer neuen Anlage bis 2017 Gedanken

machen.

Das Landeskirchenamt der EKiR informiert weiter:

„Sonderbestimmungen gelten u. a. für Antragsteller, die gemäß §§ 51 ff. der Abgabenordnung gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen oder als öffentlich-rechtliche Körperschaft

organisiert sind. Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Kirchenkreise und Kirchengemeinden

sind von diesen umfasst. Somit besteht die Möglichkeit, Ausgleichszahlungen für betroffene

Funkanlagen oder einzelne Anlagenteile, die nachweislich zwischen dem 1. Januar 1997 und

dem 31. März 2015 angeschafft worden sind, zu erhalten. Wichtig ist, dass eine konkrete Störungsbetroffenheit im Frequenzbereich 694 MHz bis 790 MHz nicht erforderlich ist. Da für die Ausgleichszahlung der fiktive Restwert zu Grunde gelegt wird, empfiehlt es sich, die Anträge zeitnah

zu stellen. Die betroffenen Anlagen müssen nach Antragstellung nicht sofort außer Betrieb genommen werden. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen.“

Bei der Antragstellung ist ein Zugangskonto bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen

zu erstellen. Hier wird neben den benötigten technischen Angaben auch eine Bankverbindung hinterlegt,

an die eventuelle Ausgleichszahlungen dann getätigt werden.

Für weitere Auskünfte steht gerne bereit:

Nils Kruse - AfJ der EKiR - Tel. 0211/3610-283 - mail

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