Ferienfreizeiten
Die Freizeitarbeit hat in der Evangelischen Jugend eine lange Tradition und ist ein selbstverständlicher Bestandteil der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie ist Ergänzung und Alternative zu anderen Arbeitsformen. Immer noch stellen Ferienfreizeiten für viele Kinder und Jugendliche den Erstzugang zur Ev. Jugend und zur Kirche dar. Neben dem Ziel der Erholung sind Ferienfreizeiten Orte der Begegnung und des Lernens. Freizeiten der Evangelischen Jugend verstehen sich als pädagogische Maßnahmen und nicht als betreute Bespaßung von Kindern und Jugendlichen. Sie sind Gemeinschaften auf Zeit, in denen Werte vermittelt werden und exemplarisch christlicher Glaube gelebt und erfahren werden kann
Zielsetzungen sind unter anderem:
- die Förderung des gemeinschaftlichen Erlebens
- das Angebot und die Einladung zu gelebtem Glauben
- die Vermittlung christlicher Werte
- die Vermittlung von sozialen Kompetenzen
- die Sicherstellung der körperlichen und seelischen Unversehrtheit, bzw. das Bemühen um körperliches und seelisches Wohlergehen der Teilnehmenden
- die bewusste Gestaltung von sinnvoller Freizeit und Erholung
- die Anregung und Förderung von individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten
- die bewusste Zuwendung zum Einzelnen
- die Förderung und Ermöglichung von Partizipation
Die Jugendkammer hat 2005 ein Positionspapier zur Förderung der Freizeitarbeit veröffentlicht. Zur Umsetzung gibt es eine kleine Arbeitshilfe.
Ergänzendes Material
Unter der Rubrik Service/Recht, Gesetz, Verträge finden Sie einige gesetzliche Bestimmungen. Unter der Überschrift Krisenmanagement findet ihr dort auch eine Seite, auf der alle Unterlagen zusammengestellt und beschrieben sind.
Häuser und Camps der Evangelischen Jugend für Freizeiten, Schulungen u.a. finden Sie unter www.ejw-freizeitservice.de



