Jugend und Eine Welt

Jugend und Eine Welt

Die Welt ist ein Dorf! – Willkommen in der Globalen Welt

Globalisierung ist in aller Munde. Wenn Unternehmen Produktionen verlagern oder Rekordabsatzzahlen vermelden heißt es oft, das liege an der Globalisierung. Wenn PolitikerInnen sich nicht entscheiden wollen oder nicht verstehen, warum etwas geschieht, dann liegt es zumeist an der Globalisierung, es sei denn die EU ist schuld.

Unter Globalisierung versteht man den Prozess der zunehmenden weltweiten Verflechtung in allen Bereichen (Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt, Kommunikation etc.)

Und Globalisierung hat jede Menge mit uns zu tun: Die Zweite Fremdsprache in der Schule, der Nachbar aus Kinsha, und natürlich der Kaffee aus dem Fairen Handel.

Die Welt ist ein Dorf!

In diesem Dorf dürfen wir leben und wir müssen uns darum kümmern, damit das Leben für alle Menschen gelingt und Gottes Schöpfung nicht auf der Strecke bleibt . Damit wir lernen, wie man das hinbekommen kann, müssen wir wissen was passiert und was wir ganz persönlich tun können um „die Welt zu retten“.

Die Evangelische Jugend  verfolgt in ihrer „Eine Welt Arbeit“  zwei Wege:

Qualifizierung – wissen, worum es wirklich geht
Zuerst qualifizieren wir Jugendliche und haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Evangelischen Jugend nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit den Methoden des „Globalen Lernens“. Dazu organisieren wir Fachtagungen, Workshops und Seminare für unterschiedliche Zielgruppen.

Interessenvertretung
Darüber hinaus verstehen wir uns als Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen für eine zukunftsfähige Welt. In dieser Funktion initiieren oder beteiligen wir uns an Kampagnen, Aktionen oder Hintergrundgesprächen mit Politik, Wirtschaft, Kirchen und Zivilgesellschaft.

Ziel des Globalen Lernen ist jedoch nicht nur den Blick auf andere Länder zu richten. Unsere Aufgaben liegen klar in Deutschland. Ziel ist es, Jugendliche mit den Spannungen und den Gegensätzen von objektivem Wissen um das Richtige und den Grenzen des subjektiven Verhaltens im Alltag vertraut zu machen. Der Weg: Hinterfragen, Ansätze zur Verbesserung erkennen und dann entscheiden, ob und was getan werden kann.

Mehr über das entwicklungspolitische Engagement der Evangelischen Jugend, die Historie und Hintergründe sowie die theoretischen Zugänge zum „Globalen Lernen“ und aktuelle Forschungen zum Thema findet ihr auf den folgenden Webseiten.

 

Engagement für Frieden und Gerechtigkeit

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung sind Schlüsselbegriffe für die zentralen Überlebensfragen der Menschheit. Sie richten sich an alle Menschen, gleich welcher Kultur und Religion. Die drei Problemkreise sind eng miteinander verbunden. Menschenwürdiges Leben und Überleben wird es nur geben, wenn tragfähige Antworten für alle drei Bereiche gefunden werden. Die Evangelische Jugend stellt sich diesen Herausforderungen.

Peter Bednarz
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Elke Beck
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