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Rückblick: Impulstag „Kinder- und Jugendvertretungen: begleiten – beteiligen – bestärken“ in Hamm

Am 10. April versammelten sich 24 engagierte Hauptamtliche aus ganz NRW in der Jugendkirche Hamm zu einem Impulstag, der ganz im Zeichen von Mitbestimmung und Beteiligung stand. Veranstaltet vom Amt für Jugendarbeit der EKvW und moderiert von Jendrik Peters (CVJM Westbund) sowie Burkhard vom Schemm (Handlungsfeld Ehrenamt), wurden Kontakte geknüpft und das neue Kinder- und Jugendvertretungsgesetz (KJVG) inhaltlich vertieft.

Partizipation braucht Haltung
Das KJVG stärkt die Mitbestimmung junger Menschen in der Kirche und schafft verbindliche Strukturen: Kinder- und Jugendvertretungen bestehen mehrheitlich aus Personen unter 27 Jahren, agieren eigenständig und sollen bei Entscheidungen, die Kinder- und Jugendarbeit betreffen, beteiligt werden. 

Im Zentrum des Tages stand die Frage, wie Beteiligung konkret gelingen kann. Partizipation müsse sowohl von jungen Menschen als auch von Erwachsenen gelernt und eingeübt werden. Dabei wurde betont: Partizipation ist kein Wohlfühlbegriff, sondern bedeutet, Verantwortung zu teilen und Gestaltungsmacht abzugeben. Es braucht Haltung – nicht nur verbindliche Strukturen. 

Einblicke aus der Praxis 
Verschiedene „Practice Spots“ gaben Einblicke in lokale Umsetzungsprozesse. Beispielhaft wurden die Entwicklungsschritte aus den Kirchenkreisen Unna und Hamm sowie Ansätze des CVJM vorgestellt. Neben der hohen Motivation in der Jugend wurden auch Herausforderungen benannt – etwa dann, wenn bestehende Gremienstrukturen Beteiligung erschweren oder sich Terminfindungen für Gründungsveranstaltungen als schwierig erweisen. 

Das Amt für Jugendarbeit stellte darüber hinaus hilfreiche Materialien vor – von kommentierten Gesetzesfassungen über Musterordnungen bis hin zu Vorlagen für die Öffentlichkeitsarbeit. Besonders wertvoll: die praxisnahen Tools sowie das Kommunikationspaket für die Bekanntmachung der Jugendvertretungen vor Ort. 

Abgerundet wurde der Tag durch ein Barcamp, bei dem die Teilnehmenden eigene Themen einbrachten. Diskutiert wurde unter anderem, wie die Beteiligung von Kindern noch besser integriert werden kann – damit schon die Jüngsten lernen, Entscheidungen in einer Gemeinschaft zu treffen. Ein weiteres Thema war die Frage, wie Geschäftsordnungen gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt werden können und welche Aufgaben und Rollen darin sinnvoll geregelt werden sollten. 

Der Impulstag hat gezeigt: Mitbestimmung braucht Mut – aber es gibt viele engagierte Mitstreiter*innen, die diesen Weg gemeinsam gehen wollen. Das KJVG wird seine Wirkung dort entfalten, wo Kirche bereit ist, sich gemeinsam mit jungen Menschen auf den Weg zu machen – begleitend, beteiligend und bestärkend. 

Weitere Informationen: 
Weitere Details und unterstützende Angebote finden Sie auch auf der Website www.ev-jugend-westfalen.de/kjvg-infos

 

Bukhard vom Schemm

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