Jahrestagung 2012 des Forums Inklusiver evangelischer Jugendarbeit

Jahrestagung des Forums Inklusiver evangelischer Jugendarbeit

Vertreter der inklusiven Jugendarbeit aus den  Landeskirchen von Thüringen, Sachsen, Bayern, Baden, der Pfalz, Westfalen und dem Rheinland, trafen sich vom 06. - 09.03. zu ihrer Jahrestagung im Hackhauser Hof (Solingen).
Die Mitarbeiter, die sich im Forum inklusiver evangelischer Jugendarbeit  zusammengefunden haben, verständigten sich während ihrer Jahrestagung über den Fortschritt inklusiver Jugendarbeit in den einzelnen Regionen.
Ein Schwerpunkt in diesem Jahr war die Evaluation von Kinder- und Jugendreisen als Instrument der Qualitätsentwicklung.
In einem ersten Arbeitsschritt ging es um die Klärung, mit welchen Fragen die Qualität inklusiver Kinder- und Jugendreisen erhoben und verbessert werden kann.
Ziel ist die Entwicklung eines geeigneten Evaluationsinstruments, welches inklusive Jugendarbeit abbildet und fördert.

Leichte Sprache in Theorie und Praxis bildete einen weiteren Schwerpunkt der Beratungen. Anhand konkreter Publikationen und Veranstaltungsprospekte wurden Übersetzungsarbeiten geübt. Verständliche Veröffentlichungen, die auch von Menschen mit Lernschwierigkeiten gelesen werden können, sichern eine erweiterte Teilhabe und erleichtern vielen den Zugang zu Angeboten der Bildungsträger. Die so übersetzten Texte wurden anschließend von einem Prüfer gelesen um ihre Verständlichkeit zu überprüfen.

10 Jahre nach der Verabschiedung der Erklärung „auf dem Weg zu unbehinderter Gemeinsamkeit“ durch die aej-Mitgliederversammlung soll diese (2013) auf die Umsetzung der Beschlüsse und Empfehlungen hin überprüft werden. Inklusion als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe und die sich für die Jugendarbeit daraus ergebenden Konzepte sollen damit aktualisiert werden.

Ebenso wird sich das Forum inklusiver evangelische Jugendarbeit auch wieder im Zentrum Jugend beim Kirchentag in Hamburg beteiligen.

Informationen zur Arbeit des Forums inklusiver evangelischer Jugendarbeit gibt es unter den jeweiligen Kontaktadressen www.forum-inklusiv.de

Solingen, 11.3.2012

Erika Zipf-Bender

Und das Ganze jetzt noch mal - in leichter Sprache:

Manche Mitarbeiter in der Kirche machen Veranstaltungen für Menschen mit Behinderungen
Einige davon treffen sich als Gruppe.
Ihre Gruppe heiß: Forum inklusiver evangelischer Jugendarbeit.
Sie treffen sich 1 mal im Jahr.
Sie waren jetzt im Hackhauser Hof.

Sie haben erzählt, wie in ihren Kirchen Menschen mit Behinderungen mitarbeiten.
Und ob ihre Arbeit gut ist.
Sie haben überlegt, wie man fragen muss, damit man zum Beispiel weiß, ob eine Freizeit gut war.
Ob die Teilnehmer gutes Essen bekommen haben,
und ob sie gut betreut waren.
Sie wollen weitere Fragen sammeln,
damit es gute Freizeiten gibt.

Die Mitarbeiter der Kirchen haben auch gelernt, wie leichte Sprache geht.
Sie haben gehört, für wen leichte Sprache gut ist.
Sie wissen jetzt, dass es dafür Regeln gibt.
Wenn mehr in leichter Sprache geschrieben wird, können das mehr Menschen lesen.
Sie können dann selber entscheiden, wo sie mitmachen wollen.

Die Mitarbeiter der Kirchen wollen dass Menschen mit Lernschwierigkeiten überall mit-machen können.
Das sollen alle wissen, die in der Jugendarbeit sind.
In einer großen Versammlung wollen sie auch andere Mitarbeiter fragen,
ob sie jetzt mit Menschen mit Behinderung arbeiten können.


Auf dem Kirchentag in Hamburg wollen sie wieder zusammen arbeiten.

Wenn sie mehr dazu wissen wollen schauen sie ins Internet: www.forum-inklusiv.de
Dort stehen die Adressen der Mitarbeiter.

Ansprechpartnerin im Amt für Jugendarbeit der EKvW

Eva Beeres-Fischer
Ev. Jugendbildungsstätte
Bispingallee 15
48356 Nordwalde
Tel: 0 25 73-93 63 - 15
Fax: 0 25 73-93 63 - 25
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Monika Kahl
Telefon 0 23 04 - 755 - 180
Fax 0 23 04 -755-248
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