Medienpädagogik
Für den Umgang mit den neuen Medien gilt ein Paradigmenwechsel, der von der Kontrolle der Kommunikatoren zur Qualifizierung der Rezipienten verläuft. Denn Kindheit ist heute auch immer Medienkindheit, Jugendzeit ist Medienzeit, Spiel- und Lernwelten sind heute auch immer vielfältige Medienwelten.
Neben der Bearbeitung von Problemfeldern (Vielseher/Gewalt/Kinder- und Jugendschutz / Lernen mit Medien) ist der zentrale Ansatz Ev. Medienarbeit in der Vermittlung von Medienkompetenz zu sehen.
- Diese umfasst folgende Dimensionen:
- Medienkunde (Technik kennen und bedienen können)
- Medienhandeln (rezeptive und interaktive Nutzung, Auswahl)
- Mediengestaltung (ästhetische, künstlerische und innovative Dimension)
- Medienkritik (Analyse, Reflexion, Ethik)
Medienkompetenz wird sich zu einer Schlüsselqualifikation individueller und gesellschaftlicher Prozesse entwickeln. Es gilt daher, eine allgemeine ”audiovisuelle Alphabetisierung” zu fördern, vor allem auch im Sinne einer Grundlagenkompetenz für Multimedia und die Netze.
Wir sind Mitglied im Medienkompetenz-Netzwerk NRW: www.mekonet.de



