Lernende Gemeinschaften

Jugendarbeit entwickeln, um Glaubensräume zu eröffnen

Neues Beratungsformat "Lernende Gemeinschaften"

In der ersten bundesweiten "Lernenden Gemeinschaft Jugendliche" lernen von März 2021 bis November 2022 20 Teams aus der evangelischen Jugendarbeit mit- und voneinander, um maßgeschneiderte Konzepte für ihre Jugendarbeit zu entwickeln. Dabei suchen sie neue Wegen, wie sie durch ihre Arbeit jungen Menschen Glaubensräume eröffnen können. Im Zusammenspiel von Spiritualität, Struktur und Beziehungen gestalten sie so die Zukunft ihrer Jugendarbeit neu.


Die Themen

Zu diesen vier wesentlichen Themen entwicklen die Teams ihre eigenen Lösungen für eine zukunftsfähige Jugendarbeit :

Beziehungsorientiert Glauben leben

Beteiligung und Befähigung fördern

Glaubensräume für Wachstum und Multiplikation eröffnen

In die Zukunft investieren


Praktisch

Innerhalb von 18 Monaten entwickeln jedes Team neue Perspektiven für seine Jugendarbeit.
Und setzt diese um!

Wochenendsessions

An der Wochenendsessions erarbeiten die Teams ein wesentliches Thema für die Zukunft ihrer Jugendarbeit. Sie lernen von- und miteinander und profitieren von der Erfahrungen der anderen sowie den relevanten Inputs von inspirierenden Impulsgeber*innen. Dabei ist ausreichend Zeit zur Stille, zum Hören auf Gott und zur spirituellen Reflexion. Am Ende des Wochenendes haben sie einen Aktionsplan in der Hand, der sie durch die Zeit bis zum nächsten Wochenende begleitet.

Begleitung

Zwischen den drei Wochenendsessions besteht für die Teamverantwortlichen die Möglichkeit, verbindlich an einem Coaching teilzunehmen. Ein*e Perspektiventwickler*in trifft sich mit vier bis sechs Teamverantwortlichen vierzehntägig für jeweils 60 Minuten über Videokonferenz zu einem Coaching, um die Veränderungsprozesse zu begleiten. 
Außerdem stehen die Perspektiventwickler*innen zwischen den Wochenendsessions als Ansprechpartner*innen für konkrete Fragen zur Verfügung.

 


Die Idee

Hinter dem Beratungsangebot der Lernenden Gemeinschaft steht die Idee, dass die teilnehmenden Teams (4–7 Personen) aus Gemeinden, Kirchenkreisen und Verbänden ihre aktuellen Veränderungen und Zukunftsthemen gemeinsam gestalten. In einem strukturierten Prozess mit systemischem Ansatz werden neue Visionen entwickelt, konkrete Aktionspläne erstellt und umgesetzt. Die Teams erarbeiten selbst Ideen für ihre drängenden Themen in und mit der Jugendarbeit und setzen sie praktisch um. Im Zusammenspiel von Spiritualität, Struktur und Beziehungen gestalten die Teams so die Zukunft ihrer jeweiligen Jugendarbeit neu.

Imagefilm Perspektive Entwickeln

Rahmenbedingungen

Termine & Orte

  • 26. bis 28. März 2021 - Online per Zoom
  • 12. bis 14. November 2021 - Jugendherberge Frankfurt/Main
  • 25. bis 27. März 2022 - Jugendherberge Frankfurt/Main
  • 11. bis 13. November 2022 - Jugendherberge Frankfurt/Main

Kosten

2.400,00 € für ein Team von vier Person für den gesamten Prozess. (Für die 5. bis 7. Person werden pro Wochenendsession 150,00€ berechnet.)
50% der Kosten werden von der entsendenden Organisation (z.B. Gemeinde, Kirchenkreis, Verein) getragen. Für die anderen 50% realisiert das Amt für Jugendarbeit eine Förderung

Leistungen: Übernachtung, Vollverpflegung, Material und Begleitung durch qualifizierte Perspektiventwickler*innen.

Leitung und Kooperation

Die Lernende Gemeinschaft wird in Kooperation mit dem Evangelischen Jugendwerk in Württemberg, dem CVJM Baden, dem EC Deutschland und dem Gnadauer Verband durchgeführt. Die Projektsteuerung liegt beim Evangelischen Jugendwerkt in Württemberg in den Personen Ilse-Dore Seidel und Christoph Schneider. Aus Westfalen wirken Friedrich Kasten (juenger unterwegs im KK Minden und AK Spiritualität der Jugendkammer) sowie Daniel Rempe (Amt für Jugendarbeit) verantwortlich mit. Der Arbeitskreis Spiritualtität der Jugendkamnmer der EKvW hat das Projekt in Westfalen auf den Weg gebracht und begleitet es weiter.

Ansprechpartner im Amt für Jugendarbeit der EKvW

Daniel Rempe
Tel. 02304 - 755 - 285
Mail