EEKW

Evangelische Jugend von Westfalen gründet Ehrenamt-Konferenz

Der neue Vorstand der EJKW - Mit Tatendrang ins neue Jahr gestartet.
Der neue Vorstand der EJKW - Mit Tatendrang ins neue Jahr gestartet. (von links) Britta Däumer, HA Lüdenscheid-Plettenberg; Hendrik Meisel, EA Dortmund; Regina Kaiser, HA Dortmund; Volker Rotthauwe, HA Steinfurt-Coesfeld-Borken; Erich Reinke, Vorsitzdender und HA Iserlohn; Hans-Werner Ludwig, HA Kirchenkreis Hattingen-Witten; Jule Kreuch, EA Hattingen-Witten; Volker Kohlschmidt, HA Paderborn; Corinna Habeck, EA Tecklenburg. (Hauptamtlich HA/ Ehrenamtlich EA)

Ehrenamtliches Engagement weiter gestärkt

Als direkte Folge der vergangenen Evangelischen Jugend Konferenz von Westfalen (EJKW) im September letzten Jahres hat seit Januar 2013 eine neu eingerichtete Ehrenamt-Konferenz ihre Arbeit aufgenommen.

Über die jährlichen gemeinsamen Treffen von haupt- und ehrenamtlich Delegierten hinaus, werden die ehrenamtlichen Abgesandten der Kirchenkreise und Verbände nun ergänzend tagen. Ziel ist es, den Austausch untereinander zu fördern, aktuelle Inhalte zu diskutieren und Entscheidungen gemeinsam abzustimmen.

„Ich bin sehr froh, dass sich das starke ehrenamtliche Engagement der Basis nun auch adäquat in unseren Strukturen widerspiegelt. Und ich bin stolz, dass wir in den Ehrenamtlichen der EJKW Verbündete in Sachen Kinder- und Jugendarbeit haben, die mit uns auf Ballhöhe agieren“ kommentierte Erich Reinke, im Amt bestätigter Vorsitzender der EJKW, das neue Gremium.

Startschuss
Den Anstoß zur Gründung der Evangelischen-Ehrenamt-Konferenz von Westfalen brachte das Votum der Ehrenamtlichen der EJKW . Nach wie vor sieht das Gremium Handlungsbedarf, um die Situation Ehrenamtlicher in Gemeinden und Kirchenkreisen grundsätzlich zu verbessern. Als ein Ansatzpunkt wurde eine engere Vernetzung der Ehrenamtlichen benannt. Damit war die Entscheidung zu einer Evangelischen-Ehrenamt-Konferenz von Westfalen (EEKW) gefallen.

Auch Udo Bußmann, Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), begrüßt diese Entwicklung sehr. „Bereits seit 1998 ist jugendliche Selbstorganisation beschlossenes Ziel der Jugendkammer der EKvW. Insofern ist der EEKW meine volle Unterstützung sicher“, so Bußmann.

Perspektiven
Neben den Treffen für delegierte Ehrenamtliche,  das erste wird bereits im April stattfinden, gibt es auch gute Nachrichten für alle ehrenamtlich Tätigen in der Jugendarbeit.
Der neue Vorstand hat einen Newsletter eingerichtet, der künftig alle zwei Monate verschickt werden soll. Dieser richtet sich speziell an interessierte Jugendliche und informiert transparent, übersichtlich und verständlich über aktuelle Geschehnisse auf der Landesebene und deren Strukturen. Eine erste Auflage ist bereits versandt.
Außerdem wurde ein Arbeitskreis „Ehrenamt“ auf der EJKW eingerichtete. Dieser teilte nun mit, dass es sein erklärtes Anliegen sei, eine Ergänzung zu der von der Landeskirche herausgegebenen Praxishilfe "E wie Ehrenamt" zu veröffentlichen. Darin solle ein Leitbild gezielt für jugendliche Ehrenamtlichkeit erarbeitet werden. Die Broschüre soll zur nächsten EJKW im Oktober vorgelegt werden.

Das neue Gesicht fürs jugendliche Ehrenamt: Hendrik Meisel.

Ansprechpartner
Kopf des Arbeitskreises „Ehrenamt“ und der EEKW ist der ehrenamtlich Mitarbeitende Hendrik Meisel (25 Jahre) aus Dortmund. Nach den vergangenen Neuwahlen des Vorstandes besetzt dieser den stellvertretenden Vorsitz der EJKW und ist innerhalb des geschäftsführenden Vorstandes unmittelbar zuständig für das Thema Ehrenamt. Für Fragen und Anregungen steht Meisel Ehrenamtlichen ab jetzt öffentlich zur Verfügung (juenger(at)hendrik-meisel.de).

"Die Mitglieder des letzten Vorstandes der EJKW haben tolle Vorarbeit geleistet. So ist es uns möglich unser Engagement auszubauen und jugendliches Ehrenamt und Partizipation auf landeskirchlicher Ebene besonders in den Fokus zu nehmen. Hierzu tragen die EEKW, der neue Newsletter und der Arbeitskreis Ehrenamt der EJKW bei", so Meisel, der seiner neuen Aufgabe freudig entgegen sieht.

Stetige Entwicklung der EJKW
Um ehrenamtlich Mitarbeitende der Jugendarbeit stärker in Entscheidungs- und Beteiligungsprozesse einzubinden wurde im Jahr 2004 die bislang bestehende Jugendkonferenz neu strukturiert. Wo bis dahin nur hauptamtlich Delegierte der Kirchenkreise und Verbände aus der Kinder- und Jugendarbeit jährlich zusammen kamen, konnten ab diesem Zeitpunkt auch ehrenamtlich Delegierte teilnehmen.

Dieser Schritt, die Beteiligung von ehrenamtlich Mitarbeitenden in die Strukturen der Evangelischen Jugend zu integrieren, war die konsequente Folge aus vorausgegangenen Prozessen, um das Ehrenamt innerhalb der Jugendarbeit zu stärken.
Vertiefende Informationen zur EJKW finden Sie auch unter www.ev-jugend-westfalen.de unter Service und Strukturen.

28.01.2013

 

Die Evangelische Jugendkonferenz von Westfalen (EJKW), die jährlich mit Delegierten aus Kirchenkreisen und Verbänden unter Einbeziehung ehrenamtlich Tätigen in der Jugendarbeit stattfindet, hat die Entwicklung und Abstimmung von Inhalten und Arbeitsvorhaben sowie Beschlussfassung zu gemeinsamen Positionen und Aktionen zur Aufgabe. Die Anregung und Diskussion relevanter Themen der Jugendarbeit und der Jugendpolitik sowie die Förderung der Zusammenarbeit mit allen im Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen tätigen kirchlichen Werken und Einrichtungen gehören ebenso zu ihrem Auftrag.

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