Strategie 'Jugend und eine Welt' - so arbeiten wir

'Strategie Jugend und eine Welt' - so arbeiten wir

Wir engagieren uns für eine sozial-ökologische Transformation

„Für die Evangelische Jugend folgt aus ihrem Glauben und dem biblischen Zeugnis der Auftrag zum Aufbruch zu einer sozial-ökologischen Transformation und zu einer Kultur der Nachhaltigkeit. Das bedeutet, die Menschen achten einander als Nächste und respektieren die Begrenztheit aller Ressourcen. Diese sollen global gerecht verteilt werden“.[1]

Mit unserer entwicklungspolitischen Jugendarbeit nehmen wir die Klimakrise und den Zusammenhang von globaler Ungerechtigkeit und Klimawandel schon lange ernst. Wir sensibilisieren unsere Verbandsmitglieder dafür und motivieren sie sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.

Wir sind uns sicher: Ein „Weiter so!“ ist keine Option, denn die Ressourcen unseres Planeten sind begrenzt und unser Lebensstil sprengt diese.

Warum wir uns für eine sozial-ökologische Transformation engagieren

Wir sind überzeugt: Die Bewahrung der Schöpfung ist ein christliches Kernanliegen. Deswegen gilt es, unser Handeln in seinen Auswirkungen auf unsere Umwelt kritisch zu analysieren und nachhaltige Lebensweisen und Klimaschutz zum Querschnittsthema Evangelischer Jugendarbeit zu machen.

Wir sind überzeugt: vor Gott sind alle Menschen gleich. Als Ebenbilder Gottes sind wir mit einer unverletzlichen Würde ausgestattet. Deswegen gilt es globale Ungleichheit und Ungerechtigkeit sichtbar zu machen und ihr aktiv entgegenzutreten.

Wir sind überzeugt: Wir alle sind Christen in einer Welt. Das bedeutet, Lösungsfindungen für globale Herausforderungen bedürfen eines internationalen, ökumenischen Dialoges, der reflektiert mit postkolonialen und rassistischen Strukturen umgeht und sich um Augenhöhe bemüht.

Wir sind überzeugt: Junge Menschen haben ein Recht auf Zukunft. Als kinder- und jugendpolitischer Verband treten wir ein für generationengerechtes Leben und Wirtschaften, welches nur unter Berücksichtigung und Umsetzung der oben genannten Punkte erreicht werden kann.

Die Evangelische Jugend verfolgt in ihrer 'Eine Welt Arbeit' drei Wege:

1. Qualifizierung – wissen, worum es wirklich geht

Wir qualifizieren Jugendliche und haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Evangelischen Jugend nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit den Methoden des „Globalen Lernens“. Dazu organisieren wir Fachtagungen, Workshops und Seminare für unterschiedliche Zielgruppen.
Ziel des Globalen Lernens ist jedoch nicht nur den Blick auf andere Länder zu richten. Unsere Aufgaben liegen klar in Deutschland. Ziel ist es, Jugendliche mit den Spannungen und den Gegensätzen von objektivem Wissen um das Richtige und den Grenzen des subjektiven Verhaltens im Alltag vertraut zu machen. Der Weg: Hinterfragen, Ansätze zur Verbesserung erkennen und dann entscheiden, ob und was getan werden kann.

2. Beratung und Begleitung

Wir bieten Beratung und Begleitung von Projekten, Veranstaltungen, Workshops, Fachtagen und Gottesdiensten rund um die Themenfelder Nachhaltigkeit, Frieden und Gerechtigkeit, weltweite Ökumene und Internationales- eben zu allem, was mit der Einen Welt zusammenhängt.

3. Interessenvertretung

Darüber hinaus verstehen wir uns als Interessenvertretung von Kindern und Jugendlichen für eine zukunftsfähige Welt. In dieser Funktion initiieren oder beteiligen wir uns an Kampagnen, Aktionen oder Hintergrundgesprächen mit Politik, Wirtschaft, Kirchen und Zivilgesellschaft.


[1] Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V., “„Wandelbar – Die Evangelische Jugend auf dem Weg zur sozial-ökologischen Transformation“,” 1.

 

Ansprechpartner:innen im Amt für Jugendarbeit der EKvW